Zahnerhaltung durch Wurzelbehandlung

Jeder Zahn im menschlichen Gebiss besitzt Wurzeln. Diese verfügen über einen oder mehrere Wurzelkanäle. Die Zahnnerven können durch zu weit vorgedrungene Karies angegriffen werden. Eine Wurzelbehandlung sollte immer dann durchgeführt werden, wenn eine tief kariöse Zahnsubstanz, eine Zahnbetterkrankung, ein abgebrochener Zahn und eine Verletzung des Zahnes (zum Beispiel durch einen starken Schlag) vorliegen. Bei richtiger Betäubung an der Wurzelspitze verursacht eine Wurzelbehandlung keine Schmerzen.


Eine Wurzelbehandlung sollten Sie nicht zu lange anstehen lassen, da sich gefährliche Zysten und Abszesse im Kiefer bilden können. Achten Sie auf erste Warnzeichen:

  • heftige, pochende Zahnschmerzen
  • ausgeprägte Kälte- und Hitzeempfindlichkeit
  • angeschwollener Kieferknochen
  • eiternde Bläschen
  • Schmerzen bei Berührungen

Melden Sie sich rechtzeitig in unserer Praxis Julian Jankowski, damit Ihr Zahn durch die Wurzelbehandlung noch funktionsfähig bleiben kann.


Wenn sich das Nervenkanalsystem im Inneren eines Zahnes irreversibel entzündet (Pulpitis) oder bereits abgestorben ist (Nekrose), muss der Nerv aus dem Zahn entfernt werden. Ziel ist eine intensive Reinigung und Versiegelung des gesamten Kanalsystems bis hin zur Wurzelspitze. Meist sind hierfür mehrere Sitzungen in unserer Zahnarztpraxis in Saarlouis notwendig.

In einer Schwangerschaft sollte eine Wurzelbehandlung vermieden werden. Deshalb ist eine gründliche Vorsorge vor und während einer Schwangerschaft sehr wichtig. Wenn eine Wurzelbehandlung unvermeidbar ist, kann diese nur mit Einschränkungen erfolgen (es werden i.d.R. nur medikamentösen Einlagen und Spülungen durchgeführt). Nach der Schmerzbehandlung wird der Zahn mit einem Langzeitmedikament provisorisch versorgt.