Füllungen

Egal ob ein Defekt im Zahn nun klein oder groß sein sollte, er sollte unbedingt behandelt werden, um größeren Schäden vorzubeugen.

Wer mit Karies zum Zahnarzt geht, kann sich entscheiden: Entweder Amalgam-, Kunststofffüllung (Kompositfüllung), Gold-, oder Keramikinlay (Einlagefüllungen).

Die Früher verwendeten Amalgamfüllungen sind heute nicht mehr up to date, da viele die Belastungen durch die Metalle im Körper scheuen. Heute können sich die Patienten frei entscheiden, welche Art von Füllungen gewünscht wird.

Kunststofffüllungen finden in Milchzähnen und bleibenden Zähnen sowie an sämtlichen Zahnflächen Verwendung.

Kunststofffüllungen können bei kleineren Defekten im Front- und Seitenzahnbereich eingesetzt werden, wie zum Beispiel: Zahnhalsfüllung, Frontzahnfüllung einschließlich Eckenaufbauten, Auffüllung von Backenzahnsubstanz, Aufbaufüllungen vor Kronenversorgung.

Bei größeren Defekten wird der Zahnarzt allerdings Inlays oder Kronen anraten.

Vorteile einer Kunststofffüllung im Gegensatz zu einer Amalgamfüllung:

  • Kunststofffüllungen können der Zahnfarbe des Zahnes angepasst werden und sehen somit aus wie echte gesunde Zähne.
  • Die Zahnsubstanz kann durch die Adhäsive Befestigung stabilisiert werden.
  • Eine minimalinvasive Kariesbehandlung ist möglich, da nur geringe Mengen der gesunden Zahnsubstanz geopfert werden muss
  • Verzicht auf Zahnsubstanz fordernde Unterschnitte, mit denen eine Amalgamfüllung gegen Abzugskräfte im Zahn verkeilt werden muss.

Vor jeder Behandlung wird der Patient über in Frage kommende alternative Füllungsmethoden und Kosten in der Zahnarztpraxis Julian Jankowski aufgeklärt.

Kosten für Amalgamfüllungen werden von der Krankenkasse vollständig übernommen. Kunststofffüllungen werden nur bezahlt, wenn es sich um eine Füllung im Frontzahnbereich handelt oder der Patient eine nachgewiesene Amalgamallergie hat.

Andernfalls hat der Patient die Mehrkosten für die höherwertige Füllung selbst zu tragen.

Gleiches gilt für die Einlagefüllungen, aus Gold und Keramik (Inlays).

Kunststofffüllungen werden direkt in unserer Praxis Julian Jankowski in Saarlouis in den Zahn eingebracht und ausgehärtet. Der betreffende Zahn wird durch den Zahnarzt sorgfältig auf die Füllung vorbereitet. Wichtig ist, dass die kariöse Zahnsubstanz vollständig entfernt wird, damit sich die Karies nicht unter der Füllung weiterbilden kann. Der Rand der Kavität wird mit einer hochkonzentrierten Phosphorsäure angeätzt, kurz einwirken gelassen und danach gründlich mit Wasser abgespült. Danach wird das Bonding aufgetragen, dieses dient als Haftvermittler. Nun kann die Kompositfüllung Schicht für Schicht aufgetragen werden. Das dünnflüssige Kunststoffmaterial wird schichtweise in das aufbereitete Loch eingearbeitet.  Dabei wird jede Schicht mit einem speziellen Blaulicht gehärtet. Wichtig ist, dass das Einfüllen tatsächlich schichtweise vorgenommen wird, denn das Komposit schrumpft, wenn es aushärtet. Daher kann es auch nicht bei sehr großen Löchern angewendet werden. Ein weiterer Vorteil von Füllungen ist die fehlende Wärme- und Kälteleitung, wie sie bei Amalgamfüllungen vorhanden ist. Während herkömmliche Füllungen oft einen metallischen Geschmack produzieren, sind Kunststofffüllungen geschmacksneutral.

Die elegantere und mit sicherlich langlebigere Füllungsart, sind die im indirektem Verfahren hergestellten Inlays. Sei es Keramik oder Gold. Inlays (Einlagefüllungen) aus Gold oder Keramik werden in unserem hauseigenen Labor angefertigt und in einer weiteren Sitzung mit einem Spezialkleber oder Zement am Zahn befestigt.

Ein Keramik Inlay oder eine Kunststofffüllung zählt mittlerweile bei Patienten und bei Zahnärzten zugleich zur beliebtesten Art der Zahnfüllung, da diese Materialien biologisch unbedenklich und vor allem nicht von den eigenen Zähnen zu unterscheiden sind.

Wenn Sie eine Veränderung in Ihrem Zahnstatus bemerken, sei es ein abgebrochener Zahn, Defekt im Zahnschmelz oder auch bei schmerzen, rufen Sie uns an. Wir stehen Ihnen jederzeit in der Zahnarztpraxis Julian Jankowski hilfreich zur Seite.